Als die Pummerin am 25. April 1952 auf ihrem Weg nach Wien vor dem Dom zu St. Pölten
Nachtrast hielt, erblickte ich im dortigen Krankenhaus das Licht der Welt.
Kindheit und Jugendzeit verlebte ich in der Marktgemeinde Loosdorf, behütet im bürgerlichen Umfeld, aber doch mit einigen Freiheiten.
Meine kindliche Zeichenfreude wurde mit 9 Jahren bestärkt, als mir der dritte Preis in der
Fernsehsendung „Die kleine Zeichenkunde“ für das eingereichte Blatt einer Marktszene
zugesprochen wurde.
Wegen meines Interesses am kreativen Tun wählte ich Bildnerische Erziehung zur mündlichen Matura und später als Unterrichtsfach bei der Hauptschullehrerausbildung.
Mit viel Engagement bemühte ich mich, jungen Menschen die Freude an der Vielfalt
schöpferischer Tätigkeiten zu vermitteln.
Mit meiner Hochzeit 1977 verlegte ich den Lebensmittelpunkt in die Stadt Melk, wo ich mit
meiner Familie Verankerung und emotionale Heimat fand.
Neben der Lehrtätigkeit und kulturellem Engagement versuchte ich, meine künstlerische
Entwicklung als Autodidakt voranzutreiben, die sich mit der Pensionierung 2012 deutlich
intensivierte.
